16. September 2010. Bei der gestrigen Stadtratssitzung hat der Markkleeberger Stadtrat einstimmig beschlossen, sich mit dem vorgelegten Bewerbungskonzept und den Finanzierungsplänen für Investitionen und die Durchführung der Landesgartenschau 2015 zu bewerben. Mit der Erarbeitung des Ideenkonzepts und der Erstellung der Bewerbungsunterlagen wurde das Landschaftsarchitekturbüro Seelemann betraut. Dieser Prozess vollzog sich in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, mit Markkleeberger Vereinen und im Rahmen der Konzeptvorstellungen in den Ausschüssen und im Stadtrat. Die bei öffentlichen Präsentationen und Diskussionen gesammelten Ideen wurden in die Bewerbung eingearbeitet. Abgabetermin ist der 30. September 2010 im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.
„Wir freuen uns, dass die Stadträte geschlossen hinter dem Bewerbungskonzept stehen. Dies spiegelt eine breite Befürwortung wider und gibt dem Bewerbungsprozess weiteren Schwung“, sagt der Oberbürgermeister Markkleebergs, Dr. Bernd Klose. „Und auch in der Bevölkerung ist die Unterstützung groß. Zum jetzigen Zeitpunkt bekundeten bereits mehr als 1.700 Einwohner und Freunde der Stadt die Zustimmung zu unserer Bewerbung mit ihrer Unterschrift.“
Im Rahmen der Stadtratssitzung wurde ebenfalls das Modell präsentiert, welches das potenzielle und dem Konzept zugrundeliegende Gelände der Landesgartenschau darstellt. Das von der Modellbauwerkstatt der HTWK Leipzig produzierte Modell wird ab Montag im Rathaus ausgestellt und ist für die Besichtigung zu den Öffnungszeiten frei zugänglich. Das Modell besteht aus Birkenholz und ist zurückhaltend gebaut worden, damit in Ruhe und ohne Ablenkung mit dem Ziel der Visualisierung und Orientierung eine Betrachtung erfolgen kann. Die Machart entspricht einem architektonischen Modell. Die Kernflächen sind austauschbare Einsatzflächen. Dies gilt auch für die die jetzigen B2-Brücken: Sie können gegen den Entwurf „Einschnitt mit Deckelung“ ausgetauscht werden.
„Das Modell verdeutlicht unsere Vorstellungen von einem möglichen Landesgartenschau-Gelände, dessen nachhaltige und mehrdimensionale Gestaltung einen ausdrücklichen Folgewert bedenkt. Die Bewerbung um die Landesgartenschau soll zudem als Masterplan für die weitere touristische sowie infrastrukturelle Entwicklung der Stadt Markkleeberg, des agra-Parks und Herfurth’schen Parks fungieren“, so Dr. Bernd Klose.

