Befürworter

Die Bewerbung der Stadt Markkleeberg um die Austragung der Landesgartenschau 2015 wird von namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Markkleeberg und Leipzig unterstützt. So trugen sich schon zahlreiche Befürworter in die Liste „pro Markkleeberg 2015“ ein. Darunter sind neben Gisela Kallenbach (Mitglied des Sächsischen Landtags, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft) auch Prof. Dr. Christian Wirth (Universität Leipzig, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Fachgebiet Spezielle Botanik und Funktionelle Biodiversität) und Frank-Michael Erben (Leiter des Westsächsischen Symphonieorchesters).

Ausdrücklich für das Vorhaben der Großen Kreisstadt, die Landesgartenschau 2015 auszurichten, sprechen sich außerdem die Oberbürgermeister der Städte Leipzig und Markkleeberg, Burkhard Jung und Dr. Bernd Klose, aus. Auch Carl-Ernst Giesting, der Vorstandsvorsitzende der enviaM-Gruppe, Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Universitäts-Kinderklinik Leipzig, und Udo Wendl, Geschäftsführer der Konditorei und Bäckerei Wendl, bekräftigen ihre Unterstützung. Ebenfalls für die Erteilung des Zuschlags sind der Radrennprofi Robert Förster sowie Slalom-Kanute und Olympia-Teilnehmer Jan Benzien.

Die Bewerbung der Stadt Markkleeberg um die Austragung der Landesgartenschau 2015 wird auch von den Markkleeberger Künstlern befürwortet und unterstützt. So hat sich der berühmte Maler Neo Rauch in die Unterschriftenliste pro Markkleeberg 2015 eingetragen. Rauch gilt als Begründer der so genannten „Neuen Leipziger Schule“ und erlangte mit seinen Werken Weltbekanntheit.

Besonderen Zuspruch erfährt Markkleeberg auch von einem anderen Einwohner der Stadt: Michael Fischer-Art. Nach Bekanntwerden des Markkleeberger Bewerbungsvorhabens kreierte Fischer-Art aus eigenem Antrieb heraus elf Logo-Entwürfe, die bei einer Austragung der Landesgartenschau in Markkleeberg zum Einsatz kommen könnten, und schickte sie an die Stadtverwaltung Markkleeberg.

Mit diesen Statements positionieren sich die genannten Personen zur Bewerbung Markkleebergs um die Austragung der Landesgartenschau 2015:

Dr. Bernd Klose,

Oberbürgermeister Stadt Markkleeberg

„Allein durch die Sanierungsvorhaben rund um die B2 – in welche Richtung diese auch gehen mögen – sind erhebliche Einschnitte im Parkverlauf zu erwarten. Aus unserer Sicht ist es in diesem Zusammenhang mehr als sinnvoll, diese Baumaßnahmen im Gesamtpark zu konzipieren und nachhaltig zu gestalten. Darüber hinaus basieren unsere Ideen auf dem agra-Park als Bindeglied zwischen Markkleeberg-West und Markkleeberg-Ost sowie als eine Wegeverbindung in der Nord-Süd-Dimension zwischen dem urbanen Bereich Leipzig/Halle bis hin zum Neuseenland. Zudem gliedert sich unser Konzept ein in einen umfangreichen infrastrukturellen Ausbau in Bezug auf Nahverkehr und Fernverkehr mit dem Ziel, vielen Menschen die unkomplizierte Anreise in die sich hier in der Region entwickelnde Landschaft zu ermöglichen. Und nicht zuletzt beinhalten unsere Vorstellungen Stadtentwicklungsprozesse in Markkleeberg, indem brach liegende Flächen einer Nutzung zugeführt werden. Fakt ist, dass hier etwas passieren muss – das sind wir der Landschaft schuldig.“

Burkhard Jung,

Oberbürgermeister Stadt Leipzig

„Die Bewerbung der Stadt Markkleeberg für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2015 unterstütze ich gerne. Dies ist nicht nur unserem gemeinsamen Interesse an der Zukunft des agra-Parkes geschuldet. Es wurde hier eine mutige Planung vorgelegt, die Tradition und Moderne verbindet und somit eine die Region vernetzende Struktur der Wohngebiete – der Markkleeberger ebenso wie der Leipziger – mit dem Neuseenland schafft. Die ganze Region könnte von einer Landesgartenschau auf der agra profitieren. Die Ausrichtung der Landesgartenschau wäre gerade hier von großer Bedeutung, da sie ein ausgezeichneter Impulsgeber für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung sein könnte. Dies beinhaltet die ökologischen Aspekte bei der Renaturierung des Südraumes ebenso wie eine deutlich landschaftsverträgliche Sanierung der B 2.“

Carl-Ernst Giesting,

Vorstandsvorsitzender enviaM-Gruppe

„Die enviaM-Gruppe ist seit vielen Jahren mit der Stadt Markkleeberg verbunden. Über unsere Niederlassung in Markkleeberg sind viele Mitarbeiter ganz unmittelbar an den Entwicklungen in der Stadt interessiert und verfolgen die Pläne genau. Die Ausrichtung der Landesgartenschau 2015 und die damit einhergehenden Erneuerungen sind aus unserer Perspektive Zeichen eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Umwelt und der Landschaft im Sinne der Nachhaltigkeit.“

Prof. Dr. Wieland Kiess,

Direktor der Universitäts-Kinderklinik Leipzig

„Die Region um Markkleeberg hat bereits viele Jahrzehnte intensiv an einem Wiederaufbau der regionalen Naturflächen gearbeitet. Aus dem einstigen Bergbaugebiet für den Braunkohleabbau wurde eine wunderschöne Seenlandschaft mit ausgeprägter Flora und Fauna, in der die Menschen Erholung suchen und ihren Freizeitaktivitäten gern nachgehen. Die der Bewerbung um die Austragung der Landesgartenschau zugrunde liegenden Konzepte treiben die Entfaltung der Region weiter voran. Als Markkleeberger Einwohner betrachte ich das Vorhaben mit Wohlwollen.“

Udo Wendl,

Geschäftsführer Konditorei & Bäckerei Wendl

„Von unserem Firmensitz in Markkleeberg aus beliefern wir unsere 33 Filialen, von denen aus wir die Menschen in Markkleeberg, Leipzig und Umgebung mit Backwaren versorgen. Wir finden hier gute Bedingungen vor und sind stets daran interessiert, der Region wieder etwas zurückzugeben. Die Stadt Markkleeberg fühlt sich ihrer Landschaft verpflichtet und möchte sie mit Innovationen und Visionen weiter entwickeln. Dies entspricht auch unserer Philosophie. Mit einer Landesgartenschau 2015 auf dem agra-Gelände würde an die großartige gartenbauliche Tradition auf diesem Areal angeknüpft. Markkleeberg erhielte eine faire Chance, die Folgen des Verfalls dieses fruchtbaren Stückchens sächsischer Heimat mit Blick auf die zukünftigen Generationen zu überwinden.“

Jan Benzien,

Slalom-Kanute, Olympia-Teilnehmer (Peking 2008)

„Der Kanupark Markkleeberg ist meine Heimstrecke, beinahe jeden Tag bin ich auf Europas modernster Wildwasseranlage. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich mit meiner Frau und meinen Kindern vom Markkleeberger See aus Ausfahrten über den Kurs 5 durch den neugestalteten und wieder aufgebauten agra-Park unternehmen kann. Mich spricht vor allem die Vielfalt an Flora und Fauna an, die das weitläufige Seennetz umspannt: Ausgeprägte Wälder, sattes Grün und viel Wasser – was will ein Natursportler mehr?!“

Robert Förster,

Radrennprofi im Team MILRAM

„Ich freue mich über die Bewerbung meiner Heimatstadt um die Austragung der Landesgartenschau im Jahr 2015. In Markkleeberg hat man in den letzten Jahren viel Mut und Engagement aufgebracht, um die Stadt und die Umgebung voranzubringen. Mit der Durchführung der Landesgartenschau würde die Stadt noch weiter zusammen wachsen, die Neuseenland-Region würde an Attraktivität gewinnen. Wir Markkleeberger sind darüber hinaus sehr gute Gastgeber und würden uns freuen, hunderttausende Besucher bei uns zu begrüßen.“

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Michael Fischer-Art, dessen Atelier sich in den Leipziger Brühlarkaden befindet, nahm sich Zeit für kurzes Interview zu seinem Engagement für die Landesgartenschau in Markkleeberg 2015:

Herr Fischer-Art, wieso setzen Sie sich für die Markkleeberger Bewerbung um die Landesgartenschau 2015 ein?

Fischer-Art: „Markkleeberg ist meine Heimatstadt und ich lebe gern hier, bin hier verwurzelt. Da versteht es sich von selbst, dass ich die Stadt unterstütze. Doch auch abgesehen davon befürworte ich die Bewerbung Markkleebergs um die Austragung der Landesgartenschau 2015 deswegen, weil ich schon seit einiger Zeit beobachte, wie sich die Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat. Hier setzt man sich für die Menschen und die Umgebung ein. Der Leipziger Süden hat mit vielen Folgen des Braunkohlenabbaus zu kämpfen – und ich finde, Markkleeberg hat sich diesem Thema bisher sehr gut gestellt. Dennoch liegt hier noch viel Potenzial, das die Stadt ausschöpfen möchte.“

Sie haben Logos für die Landesgartenschau in Markkleeberg kreiert. Was hat Sie inspiriert?

Fischer-Art: „Ich habe mich mit dem Bewerbungskonzept beschäftigt und bewundere den Mut und die innovativen Ideen. Es wurde hier eine Planung vorgelegt, die Tradition und Moderne verbindet und die Region vielseitig vorantreiben kann. Das hat mich angesprochen: das zukunftsorientierte Denken, das aber die bekannte Agrar-Historie der Stadt nicht vergisst. Besonders am Herzen liegt mir die vorgeschlagene Tieferlegung der Bundesstraße 2, die den agra-Park mit seinen Markkleeberger und Leipziger Parkteilen wieder verbindet.“

Welche Bedeutung hätte die Landesgartenschau in Markkleeberg für die Region?

Fischer-Art: „Die gesamte Region im Süden von Leipzig wird schon seit Jahren stark gefördert – hier ist unheimlich viel passiert. Ich betrachte mit viel Freude, dass sich die Stadt bereits jetzt sehr für die Umgebung stark macht und Entwicklungsprozesse mit Weitblick aktiviert. Natürlich wäre die Landesgartenschau 2015 ein bedeutsames Projekt für die ganze Region, die von einer Landesgartenschau auf der agra ungemein profitieren könnte.“

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Großen Rückhalt erfährt Markkleeberg außerdem vom Kunstverein Markkleeberg e.V.: „Wir vom Kunstverein Markkleeberg unterstützen die Markkleeberger Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2015, weil auch wir uns sehr mit der Region verbunden fühlen und eine große Chance in einer derartigen Veranstaltung sehen“, sagt dessen Vorsitzende Maria-Luise Schulze. „Unsere Arbeiten sind stark von der Großen Kreisstadt und deren Umgebung beeinflusst, aus der Landschaft und den Menschen ziehen wir unsere Inspiration. Nicht zuletzt aus einem künstlerischen Blickwinkel haben wir auch ein besonderes Interesse an der Ästhetik der Landschaft und an der Schönheit der Landschaftsarchitektur. Die Entwicklung des Leipziger Neuseenlands etwa ist beispielhaft und zeigt, wie verantwortungsbewusst die Markkleeberger mit ihrer Region umgehen – hier bringen wir uns auch gern aktiv ein, haben etwa Steinskulpturen gefertigt, die am Ufer des Markkleeberger Sees aufgestellt wurden. So etwas ist natürlich auch für eine Landesgartenschau 2015 vorstellbar.“