Konflikte:
- unzureichend entwickelte und städtebaulich nicht integrierte Bereiche und Brachen
- zu wenig Spielplätze, keine Freilichtbühne Beeinträchtigung der Entwicklung von Flora und Fauna entlang der Hochstraße und im erweiterten Umfeld
- unzureichende Entwicklung des regionalen Grünzugs von Nord nach Süd
- Zerschneidung des Naturraums und der denkmalgeschützten Parkanlage
Die Landesgartenschau als Chance für:
- die Verknüpfung der historischen Ortskerne und die städtebauliche Entwicklung an beiden Endpunkten
- eine Entwicklung des „Grünen Tores“ zum Südraum zu einem qualifizierten Landschaftsbestandteil
- den Ausbau der Stadt zu einem bekannten Naherholungsziel hoher Qualität
- eine Aufwertung der Wohnqualität in der Stadt
- die Initiierung von Wohnbauprojekten im Umfeld
Lösungsansätze
- Entwicklung der Brachflächen zwischen den Siedlungs-bereichen Markkleeberg-Mitte und Markkleeberg-Ost
- Schaffung einer neuen qualifizierten Ortsverbindung
- Entwicklung eines barrierefreien Wegenetzes für Radfahrer und Fußgänger
- Reduzierung von Lärm
- Erhöhung der Biodiversität
- Kombination von historischen und neuen Parkteilen
- Anbindung der südöstlichen Seenkette an die schiffbaren Gewässerverbindungen im Raum Leipzig
- Entwicklung des Herfurth‘schen Parks (agra-Park) entsprechend der denkmalpflegerischen Zielstellung
- nachhaltige Entwicklung vorhandener Bildungsangebote
Kerngebiet
Die Kernzone der Landesgartenschau soll sich in Ost-West-Richtung zwischen Rathaus und Torhaus Markkleeberg erstrecken und für die Nord-Süd-Richtung als eine attraktive „Torsituation“ entwickeln.
Entwicklungsflächen
Aus der Zeit der Landwirtschaftsausstellung auf dem Gelände des agra-Parks liegen heute viele ehemalige Ausstellungsflächen brach. Sie grenzen an das Kerngebiet und den historischen Park und sollen im Zuge der Landesgartenschau mit neuen Funktionen wiederbelebt werden. Dies führt zu einer qualitativen Aufwertung der angrenzenden Siedlungsbereiche von Markkleeberg. Die Bereiche entlang der neuen oder aufgewerteten Wasserläufe haben ebenso ein hohes Entwicklungspotential sowohl naturschutzfachlich als auch städtebaulich.
Flächenverfügbarkeit
Die Verfügbarkeit der Flächen für die Landesgartenschau ist durch einen hohen kommunalen Besitzanteil gesichert. Aus der Karte wird ersichtlich, dass bereits ein Großteil der erforderlichen Fläche für die Landesgartenschau verfügbar sind. Die Flächen südlich des Kerngebietes bis zum Markkleeberger See sind für den Landschaftsverbund vollständig verfügbar. Für die noch nicht verfügbaren Flächen sind Verhandlungen in Planung.
