19. Oktober 2010. Vor knapp drei Wochen hat die Stadt Markkleeberg das Bewerbungskonzept für die Austragung der Landesgartenschau 2015 im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) abgegeben. Nun empfing sie gestern die Bewertungskommission, die sich auf ihrer Besichtigungstour durch die sieben Bewerberstädte befindet. Nach dem Empfang im Rathaus ging es für die Gesandtschaft mit dem Schlendrian zum ehemaligen Landwirtschaftsmuseum, wo Markkleebergs Oberbürgermeister Dr. Bernd Klose und Landschaftsarchitekt Dirk Seelemann das Bewerbungskonzept vorstellten, bevor die Teilnehmer einen Rundgang über das potenzielle Landesgartenschau-Gelände unternahmen.
Die Bewertungskommission setzte sich zusammen aus Vertretern des SMUL und des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren sowie aus Abgesandten des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, des gärtnerischen Berufsstands und des Sächsischen Landesverbandes der Kleingärtner. Mit dabei war Sylvia Otto, die zuständige Referentin für Landesgartenschauen im SMUL. Die Aufgabe dieses Gremiums ist es, der Sächsischen Staatsregierung eine Entscheidungsempfehlung auszusprechen, die nach dem Besuch vor Ort und nach dem Studium der Bewerbungsunterlagen formuliert wird. Noch in diesem Jahr soll im Kabinett die abschließende Entscheidung über den Zuschlag zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2015 fallen.
„Wir freuen uns, dass wir die Kommission bei herrlichem Wetter empfangen durften und ihnen unsere Ideen und Visionen erläutern konnten“, sagt Dr. Bernd Klose. „Wir glauben, dass wir die gute Gelegenheit, unser Konzept eingängig zu präsentieren, genutzt haben und den Mitgliedern zu einem umfangreichen Einblick verhelfen konnten.“
Die in Markkleeberg wohnhafte Sächsische Landtagsabgeordnete Petra Köpping nahm ebenfalls die Gelegenheit wahr, die Mitglieder der Bewertungskommission vor dem Rathaus zu begrüßen. „Ich habe mich eingängig mit der Markkleeberger Bewerbung befasst, und ich bin der Meinung, dass dieser ein Konzept zugrunde liegt, welches nachhaltig und gut durchdacht ist und die Entwicklung und Erschließung der gesamten Region einbezieht“, so die SPD-Politikerin.
